PINK BUBBLEGUM
Röhrenförmige Volumes wölben sich aus einem Punkt, stapeln sich übereinander—eine VR-Skulptur, die wirkt, als hätte ich sie mit den Controllern ausgepustet wie Kaugummiblasen. Die Form entstand durch direkte Gesten in Adobe Medium, das irisierende Material wurde später in Blender berechnet: ein Thin-Film-Shader simuliert Lichtbrechung wie bei Seifenblasen. Bubblegum existiert in der Spannung zwischen expressiver VR-Modellierung und präziser Shader-Mathematik—eine Skulptur ohne Material, die Zerbrechlichkeit suggeriert, aber digital unvergänglich ist. Die poppige Ästhetik steht im Kontrast zur technischen Komplexität: Es sieht aus wie Bonbon-Grafik, ist aber das Ergebnis optischer Physik und räumlicher Gesten. Was wir sehen, ist eine berechnete Momentaufnahme von etwas, das potentiell unendlich viele Ansichten besitzt.


